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Raclettekäse

Nach 10-jähriger Bemühung verfügt der Raclettekäse des Wallis endlich über das Herkunftssiegel AOC: Walliser Raclette AOC.

Der Oberbegriff „Raclette“ als Name eines Rezeptes ist nicht durch ein Label geschützt. Dabei war gemäss einer Legende ein Walliser Hirte im Mittelalter der Erste, der auf die Idee kam, seine Käsescheibe am Feuer zu schmelzen und dann auf sein Brot zu schaben („racler“).

Die Herstellung eines guten Käses erfordert viel Arbeit und Geduld. Frische Qualitätsrohmilch ist dazu unverzichtbar. Da das Futtergras auf der Alp aromatischer und abwechslungsreicher ist als das der Ebene, ist Bergkäse der Beste! Der Geschmack von Weidegräsern gibt dem Produkt seine charakteristische Note - deshalb ist das Käse-Aroma von Alp zu Alp verschieden. Die Milch wird zunächst erhitzt und dann unter Druck zum Gerinnen gebracht und schliesslich in eine Form gepresst. Was am meisten Zeit in Anspruch nimmt, ist die Reifung. Der Käse wird in der ersten Zeit täglich gesalzen und abgebürstet, später, wenn der Käse reifer ist, nur noch einmal pro Woche.