Menu

Agrikultur

Das Wallis wird von einem warmen Klima mit reichlich Sonnenschein verwöhnt: ideale Voraussetzungen für eine florierende Landwirtschaft.

Der Herbst mit der wohltuenden Wirkung des Föhns, ist oft durch grosse Temperaturschwankungen zwischen Tages- und Nachtzeiten gekennzeichnet. Diese stellen ein unersetzliches Gleichgewicht für die Reifung und den optimalen Gesundheitszustand der Früchte und Reben her.

Der Terrassenanbau wird als Erbe der vergangenen Jahrhunderte immer noch gepflegt.

Auch wenn die ungenutzten Flächen mehr als 5000 ha betragen, bieten die verschiedenen Stufen im Gebiet unserer Region (Ebene, Hang, Maiensäss und Alp) jeweils ganz verschiedene Bewirtschaftungsmöglichkeiten. Zwei Entwicklungen haben die letzten Jahrzehnte geprägt: der Rückgang der Rinderzucht bei gleichzeitiger Zunahme des Viehbestandes, sowie der weitere Ausbau der Weinberge.

Der Obstanbau, vor allem Äpfel und Birnen, belegt einen wichtigen Platz in der Ebene. Dabei ist eine Entwicklung zu Steinobst wie Pflaumen und Aprikosen zu beobachten.

2006 zählte man mehr als 800 Rinder, davon annähernd 45% Eringer Kühe. Die Almen nehmen im Sommer zusätzlich mehrere hundert Rinder auf, die hauptsächlich aus dem benachbarten Waadtland kommen. Der Schafbestand nimmt seit einigen Jahren zu : es sind etwa 350 Tiere (2006) und mehr als 2000 in der Sommerzeit.